Ausstellung: Kesten mit Feder & Pinsel auf einen Blick
Im Weinort Kesten an der Mosel veranstaltete ich gemeinsam mit Gerd Kaspar „Kesten – mit Feder und Pinsel“ im Rahmen von „Kunst am Fluss 2026„. Informationen zu der Ausstellung finden Sie übersichtlich zusammengefasst hier im Blogartikel
Save the date
Die Ausstellungstermine 2026
29. August 2026: Beteiligung an der LAke Art Expo 2026 in Langenargen am Bodensee
12. und 13. sowie 19. und 20. September 2026: Teilnahme an den Offenen Ateliers in Rheinland Pfalz.
3. Oktober 2026: Eröffnung der Einzelausstellung „Nudes + Poses“ in der Janik Gallery in Ammeldingen.
— — —
Rückschau auf Ausstellungen 2026
Bis 2. Mai 2026: KunstForum Eifel in Schleiden. Gruppenausstellung zum Thema „Feuer !?“ Beteiligung mit der Arbeit „Antrophozän – Pyrozän“
Mehr zur Ausstellung: „Anthropozän – Pyrozän“ von Andi Goral
Bis 4. Juli 2026: Das KunstForumEifel präsentierte in der Gruppenausstellung „Wasser“ das Werk „Anthropozän – Wasserbankrott“. Alle Informationen zum Werk und der Ausstellung finden Sie hier im Blog „Anthropozän – Wasserbankrott“
4 +5. Juli 2026: Einzelausstellung in Kesten, Mosel. Gemeinsam mit dem Litaraten Gerd Kaspar. Titel der Ausstellung: „Kesten – mit Feder und Pinsel“. Zu sehen waren: Aquarelle, Kalligrafie, Öl- und Temperamalerei. Mehr dazu im Artikel (Katalog, Videobeitrag) „Kesten – mit Feder und Pinsel“
Ich zeichne und male.
Zwei methodische Vorgehensweisen prägen meine Zeichnungen.
Bei der ersten Methode entsteht die Zeichnung immer vor einem materiellen Objekt im realen Raum. Nur wenn es die Umstände nicht zulassen, vor Ort zu zeichnen, nutze ich meine eigenen Fotos. Diese werden nicht „durchgepaust“. Ihr technisches Abbild dient lediglich als Gedächtnisstütze. Ich zeichne als stünde ich vor dem realen Objekt.
Ich zeichne, begreife und verstehe, was ich sehe. Meine Zeichnung ist immer subjektive Interpretation des Gesehenen im Jetzt. Ich konzentriere mich auf die Erkenntnis meines Sehprozesses und suche nach der fokussiertesten das Objekt und den Raum definierenden Darstellung. Dies nicht im Sinne der idealistischen Kunstbetrachtung oder ikonographischen Auslegung. Ich zeichne Motive häufig mehrmals, denn ich versuche das Gesehene von außen zu betrachten und zeichnerisch neu zu verhandeln. Nur so gelingt es mir, meine ästhetische Erfahrung und theoretische Arbeit zu erweitern.
In der zweiten Methode visualisiere ich Ideen. Auslöser, um eine Idee zu zeichnen, sind Erlebtes, ein Thema, eine Fragestellung, ein Kontext oder eine Begegnung mit Menschen. Ich zeichne nicht vor einem realen Objekt, sondern illustriere oder ergründe die Idee mit meinem ästhetischen Wissen.
Für meine Malerei gilt dies gleichermaßen. Ich verstehe meine Zeichnung und Malerei als Suche.
Neues von goralkunst
Hier finden Sie Informationen zu Ausstellungen, Texte, Storys oder Hintergründe zu Katalogen. Sie wollen zu den Ersten gehören, die erfahren was aktuell bei goralkunst los ist? Schreiben Sie mir bitte eine Mail an goral@goralkunst.de mit dem Stichwort „goralkunst-News“.

