LakeArtExpo2026: Zwei Badende küssen sich im Bodensee – Glücksmoment

Zu meiner Arbeit an Stele 3 bei der LakeArtExpo 2026

 

Zwei sich küssende Badende im Bodensee vor Langenargen
(Vortragstext von Andi Goral)

Das Motiv der Badenden ist nicht neu. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Kunstgeschichte. Von der Antike über die Renaissance, blühte in der Moderne richtig auf und beschäftigt Künstlerinnen und Künstler bis heute. Ich füge heute in LA ein weiteres Badenden-Motiv am Bodensee hinzu.

Das Motiv der sich zwei küssenden Badenden am Bodensee vor Schloss Montfort in Langenargen.

Mythologie und Allegorie begleitet lange Zeit die Darstellungen Badender, die in intimen Szenerien in Skulpturen oder auf Vasen in der Antike inszeniert sind. Diana oder Susanna im Bade, die badende Bathseba von Rembrandt van Rijn aus dem Jahr 1654. Jacoppo Tintoretto malte um 1555 „Susanna im Bade“.

Die menschliche Figur beim Bad als Akt oder als nackter Mensch mit Badebekleidung ist auch deshalb so beliebt, weil Nacktheit in den Kontext Bad, Sommer und Strand eingebunden wird. Es ist eine Option, nackte Haut gesellschaftlich akzeptiert darzustellen.

Für die alten Meister galt die Badeszene im Freien als harmonische Einheit von Mensch und Natur. Hieronymus Bosch malte Badende in seinem Garten der Lüste, Lucas Cranach der Ältere um 1530 das „Goldene Zeitalter“ oder Albrecht Dürer zeichnete das „Frauenbad“. Auch Altdorfer oder Gentilischi sind zu nennen.

Malerinnen und Maler der Moderne entdecken das Sujet für sich und verhelfen ihm zur Blüte. „Die großen Badenden“ von Paul Cezanne seien zuerst genannt. Renoir, Degas, oder Claude Monet widmeten sich der Badenden-Motivik.

Die deutschen Expressionisten der Brücke oder des Blauen Reiter malten Badende. Ernst Ludwig Kirchner schuf mit dem „Paradies“ einen ganzen Zyklus aus seiner Zeit auf Fehmarn. Max Pechstein oder Erma Barrera-Bossi malten Badende.

Mit Erich Heckel findet sich eine Verbindung zum Bodensee und den Malern auf der Höri. Adolf Dietrich und Otto Dix malten hier.

Edmund Stierle oder Hans Purrmann malte eine Bodenseelandschaft mit badendem Jungen. Oder denken Sie an die Figuren von Peter Lenk an unterschiedlichen Orten am Bodensee.

Die Liste der großen Namen hört hier noch nicht auf: Picasso, Matisse und Max Beckmann widmeten sich dem Motiv der Badenden und Strandszenen.

Beckmanns Bild „Lido“ aus dem Jahr 1924 entstand nach einem Urlaubsaufenthalt im italienischen Pirna an der Adria. Aber nicht nur in Europa faszinierte das Sujet Künstlerinnen und Künstler oder Filmemacherinnen und Filmemacher.

Nicht wenige hier dürften sich an eine Szene aus einem berühmten Film aus dem Jahr 1963 erinnern: Liz Taylor als badende Cleopatra.

Die Faszination der Badenden-Motivik reicht bis in unsere Tage: Erinnert sei an den erst kürzlich verstorbenen David Hockney und seine Obsession für Pools. Oder Gerhard Richter, der das Sujet aufgriff. Zwar findet sich bei Tracey Emin kein Bild mit dem Titel „Badende“ aber in ihren Bildern finden sich Badewannen.

Ich habe Ihnen eine Liste mit Bildern und Malerinnen und Malern zur Inspiration auf meiner Homepage goralkunst.de zusammengestellt. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber bietet einen ersten Überblick.

Ich persönlich fand zum Motiv der „Badenden“ an der Ostsee, bei einer Studienreise. Jetzt beame ich das Motiv an den Bodensee nach LA – Langenargen am Bodensee. Zwei Menschen, die gemeinsam baden küssen sich. Ein Moment des Glücks.

Zu meiner Malweise: Meine Figuren und Motive konstruiere ich um sie zu dekonstruieren. Ich arbeite gestisch expressiv in meiner Malerei. Die Bildspannung aus der Farbe und Farbschichtung ist mir wichtiger als das detailgetreue Abbild. Ausgangspunkt ist die Realität.

Das Motiv der Badenden ist eine Möglichkeit, Nacktheit jenseits von Mythologie und Allegorie darzustellen. Die Zwei sich küssenden Badenden – ein heteronormatives Paar tragen Textil, ganz züchtig, da sie hier im öffentlichen Raum stehen.

Die Skizzen, die im Vorfeld zur Entwicklung der heutigen Tafelmalerei entstanden sind und diesen Text finden Sie ebenfalls über
goralkunst.de

Fragen? Gern, ich versuche zu antworten.


 


Das Aquarell zeigt eine Badende im Bodensee bei Langenargen vor dem Schloss Montfort

Edition zur LakeArtExpo 2026

Zur LakeArtExpo gibt es eine kleine Edition an Aquarellen und einen Linoldruck, die ihr hier käuflich in meinem Online-Shop „Kartenmeisterei“ erwerben könnt: Aquarellskizzen und Linoldrucke zur LakeArtExpo2026


Das Motiv „Badende“ in der Kunstgeschichte

(Exemplarisch und ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Antike bis Renaissance

Griechenland: Hydrien (Wassergefäße) mit mythologischen Figuren wie Artemis, erotische Darstellungen der Göttinnen und Götter wie etwa Leda und Schwan (Zeus)

Römerzeit: Mythologische Szenen in Wandbildern in Pompeij wie etwa „Diana im Bade“, die Caracalla Thermen in Rom

Albrecht Dürer, 1496: „Das Frauenbad“

Hieronymus Bosch, 1500: „Der Garten der Lüste“

Albrecht Altdorfer, 1526: „Susanna und die beiden Alten“

Lucas Cranach der Ältere, 1530: „Das goldene Zeitalter“

Jacoppo Tintoretto, 1555-1556: „Susanna im Bade“

Artemisia Gentileschi, 1610: „Susanna und die Ältesten“

Rembrandt van Rijn, 1654: „Badende Bathseba“

Moderne

Jean Auguste Dominique Ingres, 1808: „Die Badende von Valpincon“

Claude Monet, 1869: „Badende bei La Grenoullière“

Gustave Caillebotte, 1878: „Badende an den Ufern der Yerres“

Auguste Renoir, 1884-1887: „Die großen Badenden“

Thomas Eakins, USA, 1884-1885 : „The Swimming Hole”

Edgar Degas, 1886-1988: „Frau in der Badewanne“, „Frau, die sich trocknet“

Paul Cezanne, 1894-1905: „Les grandes Baigneuses“

Marry Cassart, 1890, US-Impressionistin: „Woman bathing“

Paul Gaugin, 1892: „Fatata te Miti“, gemalt bei seinem Aufenthalt auf Tahiti

Henri Matisse, 1907: „Badende”

Erich Heckel, 1909: „Badende Frauen“; „Fränzi mit Decke“; zählt zu den Künstlern wie Otto Dix „Nordseestrand“ oder Adolf Dietrich, die auf der Halbinsel Höri am Untersee des Bodensees malten. Lebte in Radolfzell. Künstler der Brücke

Erma Barrera-Bossi, 1911: „Badende“, die Künstlerin gehört zum Kreis der Malerinnen und Maler des Blauen Reiter

Max Pechstein, 1914: „Badende“, Künstler der Brücke

Ernst Ludwig Kirchner, 1918: „Paradies“-Serie, Fehmarn; „Badende am Strand“, Künstler der Brücke

Hans Purrmann, 1918, Kaltnadelradierung: „Vier badende Frauen (Sommer)“; „Bodenseelandschaft mit badenden Jungen“ aus dem Jahr 1922

Pablo Picasso setzte sich ab 1920 intensiv mit Strandszenen auseinander

Franz von Stuck, 1920: „Badende Frauen“

George Bellows, USA, 1921: „Bathing Beach”

Edmund Hopf, 1925: „Badende“

Max Beckmann: „Lido“ im Jahr 1924 nach einem Urlaubsaufenthalt im italienischen Piran an der Adria und 1934 die „Badende mit grüner Kabine und Schiffern“

Elizabeth Taylor badet 1963 als „Cleopatra“ im gleichnamigen Film

David Hockney: „A bigger splash“ (1967); „Pool with Two Figures“ (1972)

Gerhard Richter, 1994: „Kl. Badende“ (Kleine Badende); das Ölgemälde zeigt seine Ehefrau Sabine Moritz nach dem Bad

Peter Lenk, Skulpturen am Bodensee


Beiträge zur LAke Art Expo 2026:

Agora LA berichtet über den Tag und Rundgang zur LAke Art Expo 2026 

Das Titelblatt zur Dokumentation Andi Goral malt live auf der LAke Art Expo 2026

Dokumentation Live Painting auf der LAke Art Expo 2026

Am 29. August 2026 malte ich das Motiv "Zwei sich küssende Badende" in Langenargen am Bodensee auf der LAke Art Expo 2026. Hier kann die Dokumentation heruntergeladen werden.
Katalog kostenfrei herunterladen

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Das Motiv zeigt das Bildnis einer jungen Frau in schwarzem Kleid und die Einladung zur Vernissage der Ausstellung "evas + adams" von Andi Goral in der Janik Gallery

„evas + adams“

Nacktheit und künstlerische Darstellung zwischen Mythos, Reiz, Pathetik und aktueller Gender-Debatte. Wie verhandelt bildende Kunst Nacktheit oder die Pose aktuell. Der Akt in der Kunst spiegelt symbolische Deutung, gesellschaftliche Realität, Rollenbilder und Schönheitsideale. Er erzählt immer eine Story über Äußeres und konfrontiert unser Inneres. Paradies und Tabu, Sünde und Scham, Prüderie und Nacktheit des Körpers ist Thema der Ausstellung mit dem Titel „evas + adams“ von Andi Goral in der Janik Gallery in Ammeldingen bei Neuerburg. Der Titel setzt bewusst die „evas“ an den Anfang.

Paradies Südeifel?

Hätte die Geschichte von Eva und Adam, der Schlange und dem Apfel nicht hier spielen können? Der Südeifel mit ihren Streuobstwiesen als ideales Paradies?

Was, wenn der wirkmächtige Mythos von Adam und Eva die Geschichte der Verführung genau andersherum erzählt worden wäre? Die Schlange flüstert Adam zu und dieser lässt Eva die Frucht kosten. Pulitzer Preisträger Stephen Greenblatt schreibt in seinem Buch „Die Geschichte von Adam und Eva“ über die Story aus der Genesis: „Alles Fiktion, sie könnte fiktiver nicht sein, die Erzählung schwelgt in den Freuden der Illusion“.

Das Zeichnen und Malen sowie Begreifen der nackten Figur ist für Künstlerinnen und Künstler essentiell. Heute gehört Aktzeichnen in den Kanon des akademischen Bildungsangebots. Aber was prägt unser Schönheitsideal, ausgehend von den prächtigen Darstellungen nackter Menschen etwa in den Gemälden der Renaissance, wenn wir wissen, dass zu jener Zeit die Künstlerinnen und Künstler ihr Bild vom nackten Menschen nur von römischen und griechischen Statuen kannten?

Aktzeichnen auf der Vernissage

Die Ausstellung räumt der Aktzeichnung Raum ein. Bei der Vernissage am 3. Oktober wird es zwei Sessions geben, in denen das Aktmodell Manfred zur Verfügung steht. Andi Goral wird live zeichnen, aber auch die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, beim Aktzeichnen Bleistift und Papier in die Hand zu nehmen und mitzuzeichnen. Bleistifte und Papier werden gestellt. Also, einfach einmal ausprobieren.

Im Mittelalter setzten Maler wie Lucas Cranach der Ältere oder Dürer Nacktheit in der Kunst über die Darstellung von „Adam und Eva“ ins Bild – also im mythologischen Kontext. In Griechenland stellten die Künstler die Götter, Heroen und Athleten nackt dar. In der Renaissance: Michelangelo malte die Figuren in der sixtinischen Kapelle nackt. Prüderie ließ sie an den entsprechenden Stellen übermalen und später wieder teilweise freilegen. Und das Studium des menschlichen Aktes: Erst im 19. Jahrhundert wurden an den Akademien weibliche Modelle zugelassen. Die Studien früherer Künstler erfolgten an der idealisierten Statue aus der Römer- und Griechenzeit. Paula Modersohn-Becker malte sich selbst nackt. Und heute? Nacktheit ist im Netz jederzeit verfügbar. Wir erleben zudem Freiheit und Debatte, ob und wie Kunst nackte Körper zeigen kann und wo Sexismus anfängt. Oder Menschen radeln nackt durch Städte wie Köln und Berlin.

Andi Goral zeigt in der Janik Gallery „evas + adams“ – Menschen. Nackt, bekleidet und posierend, einfach Nudes + Poses. Er hinterfragt Mythen und zeigt in seiner dekonstruierend expressionistischen Malweise Bilder des menschlichen Körpers und posierender Menschen.

„evas + adams“
Andi Goral zeigt Nudes + Poses in der Janik Gallery
3. bis 25. Oktober 2026

Herzliche Einladung zur Eröffnung
3. Oktober 2026 von 14 bis 18 Uhr
15.30 + 17 Uhr: zeichnen mit Modell

Janik Gallery
Brunnenstr. 11
54673 Ammeldingen bei Neuerburg
janikgallery.com

Andi Goral
lernte Zeichnen bei Peter Zeiler und studierte im Schwerpunkt Zeichnung, Malerei und Druckgrafik bei Prof. Georg Bernhard. Der menschliche Körper im Raum ist ein zentrales Sujet seines zeichnerischen und malerischen Werks.

Janik Gallery
Die Galerie befindet sich in einem ehemaligen Dorfschulhaus aus dem Jahr 1908. Dort, wo früher Kinder Lesen und Schreiben lernten, ist heute ein besonderer Ort für Kunst und Begegnung.
janikgallery.com

Individuelle Galeriebesuche mit Künstlerführung vom 4. bis 25.10.2026 nach Absprache: info@janikgallery.com

Hinweis für Besuchende
Die Ausstellung enthält Darstellungen von Nacktheit. Galerie und Künstler empfehlen, die Werke erst ab einem Alter von 16 Jahren zu betrachten. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrem Ausstellungsbesuch.

Das Plakat zur Einladung zum offenen Atelier im September 2026

Offenes Atelier

Die Ateliertür steht offen

Premiere: Zum ersten Mal beteilige ich mich an den offenen Ateliers des Berufsverbandes Bildende Kunst (BBK) Rheinland-Pfalz.

Meine Ateliertür steht dir an zwei Wochenenden im September jeweils von 14 bis 18 Uhr offen. Es sind der 12. und 13. sowie der 19. und 20. September 2026. Komm doch einfach vorbei in der Bergstraße 9 in 54597 Neuheilenbach und schau dir an, wie ein Künstler in der Eifel malt, zeichnet oder Linoldrucke herstellt.

Ich zeige unter anderem weiße Kühe vor weißem Himmel auf weißen Wiesen, schwarze Kühe vor blauem Himmel und Kuh-Ready-mades sowie Eifellandschaft in vier Jahreszeiten. Zudem drucke ich live Linolschnitte.

Einfach vorbeikommen und Malerei, Zeichnung sowie künstlerischen Druck erleben. Die Ateliertür steht offen.

goralkunst
Atelier
Bergstraße 9
54597 Neuheilenbach

12. und 13. September 2026
19. und 20. September 2026
jeweils 14 bis 18 Uhr

Den Videobeitrag von OK Bitburg findet ihr hier: https://youtu.be/tLGKly0EPBc?is=n9KGvFR7jMlmSzJQ

Eifel Landschaft von Andi Goral

Das digitale Katalog zeigt Aquarelle von Andi Goral, die zwischen dem August 2025 und dem August 2026 in der Eifel gemalt wurden. [Der Download des Katalogs ist kostenfrei.]
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Das Bild zeigt ein Motiv aus der Serie Badende von Andi Goral in verschwommener Darstellung. Darauf befindet sich der Text: "Ich male live vor Ort auf der LAke Art Expo"

LAke Art Expo 2026: Andi Goral malt live an Stele 3

Am Samstag, 29. August 2026 male ich live an der Uferpromenade in Langenargen am Bodensee im Rahmen der LAke Art Expo an der Stele 3.

Ich werde das Motiv der Badenden an den Bodensee verlegen und live entwickeln und malen. Ich freue mich auf Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern und wer will kann selbst einen Pinselstrich wagen. Ab 18.30 Uhr gibt es eine Abschlussführung, die am Schloss Montfort startet und bei der alle Künstlerinnen und Künstler sowie deren Werke erlebt werden können.

Los geht es um 10 Uhr und die Veranstaltung „Lebendiges Atelier am See“ endet um 21 Uhr.

Alle Infos des Veranstalters findet ihr hier: https://www.tourismus-langenargen.de/erleben/kunst-und-kultur/lake-art-expo

Ich freue mich auf euch am Bodensee.

Das Werk Luft im Rahmen der Serie die 4 Elemente von Andi Goral zeigt einen Luftballon, der von einem Bleistift durchstochen ist

4 Elemente: Luft –„Die Luft ist raus“

Ein Luftballon. Ein Bleistift. Die Spitze des Bleistifts durchstößt die Hülle des Ballons. Ein Akt der gewalttätig ist. Der Luftballon ist seiner Funktion beraubt. Darunter der Schriftzug: Klima-Politik. Bewusst nicht zusammengeschrieben. Die Luft ist raus. Luft ist eines der vier Elemente. Nicht weil der Ballon nicht verknotet ist, sondern weil er bewusst zerstört wurde. Nicht mit einem Messer, einer Schere, sondern einem Bleistift. Symbolisch steht der Bleistift für Kreativität, Bildung oder Wissen. Die Luft ist raus, wider besseres Wissen.

Die Serie 4 Elemente von Andi Goral. Element hier: Luft. Das Bild zeigt einen von einem Bleistift durchstochenen weißen LuftballonEin erwachsener Mensch atmet am Tag rund 23.000 mal. Je nach Aktivität und Alter. Ein und aus, ein und aus. Jede und Jeder.

Neben Sauerstoff finden sich in der Luft, die wir einatmen Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid. Wir atmen neben dem Sauerstoff somit Luftschadstoffe ein. Von der Lunge gelangen sie in unseren Blutkreislauf und werden so in unseren gesamten Körper transportiert. Wir können davon krank werden. Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2, Demenz und Krebs können die Folge sein.

Das Umweltbundesamt stellte 2023 fest, dass alleine der Verkehr für 37 Prozent der Stickoxidemissionen verantwortlich ist. Der Grund: fossil angetriebene Verbrenner. Auch beim Einsatz von biogenen Kraftstoffen oder E-Fuels werden Schadstoffe und Feinstoffemissionen freigesetzt. Anders bei der Elektromobilität. Diese sorgt neben Null Treibhausgasemissionen für bessere Luft, denn die E-Autos stoßen keine Schadstoffe aus.

Anstatt auf moderne Techniken zu setzen, die das Klima schützen und die Luft reinhalten, wird die aktuelle Klima-Politik von Politikerinnen und Politiker, Lobbyistinnen und Lobbyisten mit billigsten Polemiken in Richtung fossile Energieträger verschoben. Viele Menschen glauben deren Worte und Strategien und lehnen erneuerbare Energie oder E-Mobilität kategorisch ab.

Das Bild „Die Luft ist raus“ hinterfragt symbolisch die Argumente der Petrolheads. Zerstören wir mit unserer Bildung und Wissen nicht Luftballons, sondern lassen wir sie fliegen in eine sauberere und gute Zukunft.

Der Ausschnitt zeigt das Bild "Aus den Augen" ein Werk von Andi Goral zu den 4 Elementen

4 Elemente: Erde – „Aus den Augen“

Erde ist Ressource. Das wissen Nomaden und Sesshafte. Nomaden ziehen weiter, wenn die Ressourcen erschöpft sind.

Das Werk zeigt eines der 4. Elemente: Erde. Es trägt den Titel: "Aus den Augen"Sesshafte bilden komplexe Strukturen und produzieren mit der Erde, auf der sie sich niederließen. Diese „Neolithische Revolution“ begann vor 12.000 Jahren. Heute in Zeiten des exponentiellen Wachstums hinterlassen beide Spuren. Die Grenzen des Wachstums sind erkannt und beiden bekannt. Lösungen liegen vor. Setzen Menschen sie um? Die Anführer der neuen Nomaden versprechen jetzt unendliche Ressourcen im Weltall und trommeln für ein Weiterziehen. Viele der Sesshaften pressen ihr Eigentum gierig aus. Beide, Nomaden und Sesshafte, hinterlassen ihre öligen Spuren in der Erde. Beide sehen und handeln nach dem Prinzip „Aus den Augen aus dem Sinn“.

Das Werk zeigt eines der 4. Elemente: Erde. Es trägt den Titel: "Aus den Augen". (Ausschnitt)Wir gehen aufrecht und schwärmen von unserer „Wonderful World“ mit blauem Himmel und roten Mohnblumen. Die Probleme unseres Handelns blenden wir vor so viel Schönheit aus. Die Malerei „Aus den Augen“ dreht diese Perspektive um 180 Grad und bringt die Erde auf Augenhöhe. Aber sie zeigt nicht einfach nur die auf den Bildträger aufgeklebte Erde aus der Eifel. In diese Eifelerde ist Alltagsmüll eingemalt: Ein rosafarbener Gummihandschuh, ein gebrauchtes Kondom, ein durchsichtiger Knotenbeutel, ein gelbes Zitronennetz, ein Coffee-to-go-Becher, eine graue Ein-Liter-Öldose sowie eine blaue Plastiktrinkflasche. Die abstrahiert gemalten Gegenstände werden in der Realität alle aus Erdöl hergestellt. Erdöl ist eine Ressource, die der Mensch der Erde entnimmt. In der vom Menschen vermüllten Erde wächst eine Karotte, die sinnbildhaft für unsere Lebensmittel steht und eine Mohnblume ragt ins weite Blau.

Ein dünner roter Faden wird von einem Nagel, der im Bildträger – einer alten Eichenbohle – befestigt ist, gespannt. Er hält nicht den Bildträger (an der Wand mit Haken zu befestigen), sondern steht symbolisch für das Wissen um die Fragilität unserer Lebensgrundlage Erde. Die Malerei beschreibt fiktiv den Ist-Zustand, die Zeichnungen verweisen auf bestehende Denkansätze.

Das Werk zeigt eines der 4. Elemente: Erde. Es trägt den Titel: "Aus den Augen"

Die Malerei „Aus den Augen“ wird von vier Zeichnungen begleitet, die assoziativ kontextualisieren.

Kesten mit Feder und Pinsel im Rahmen von Kunst am Fluss
Kesten mit Feder und Pinsel im Rahmen von Kunst am Fluss

Kesten

Kesten
mit Feder & Pinsel

Wortbilder | Malerei | Weine
Gerd Kaspar | Andi Goral | Steffen Erben
im Rahmen von „Kunst am Fluss“

4. + 5. Juli 2026

Ein Linoldruck der den Weinort Kesten an der Mosel zeigt.

Ein Linoldruck der den Weinort Kesten an der Mosel zeigt.

 

 

Linoldrucke digital kaufen

Im Rahmen der Ausstellung „Kesten mit Feder & Pinsel“ entstanden eine Reihe von Linoldrucken, die du hier erwerben kannst: www.kartenmeisterei.de

Die Künstler: Gerd Kaspar und Andi Goral

Schon als Kind verbrachte Gerd Kaspar seine Ferien am liebsten in Kesten – bei Onkel, Tante und den Vettern im Weingut Steffen am Eiermarkt und der großen Familie im Dorf. Eine enge Verbindung, die bis heute geblieben ist. Angeregt durch einen Atelierbesuch in der nahen Eifel bei Andi Goral, den er aus Köln kennt, wollte der gelernte Werbetexter herausfinden, ob es wohl möglich sei, Motive aus Kesten nicht nur mit Pinsel und Farbe, sondern auch mit Worten zu malen. Die Texte von Gerd Kaspar kalligraphierte Andi Goral auf Büttenpapier. Die Schriftkunst-Poesie begleiten Zeichnungen und Malerei von Goral, der sich intensiv zeichnerisch und malerisch mit dem Ort Kesten und der ihn begleitenden Landschaft auseinandersetzte.

Kunst am Fluss – 4.–5. Juli 2026
Die Mosel wird zur großen Galerie

Das sagen die Veranstalter: Am ersten Juliwochenende verwandelt sich die Mosel erneut in eine lebendige, offene Kunstgalerie. Über 100 Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Werke zwischen Winningen und Trier – in Ateliers, Gärten, Klöstern, Burgruinen, Weingütern und vielen weiteren besonderen Orten. Besucherinnen und Besucher erleben Kunst hautnah: Türen öffnen sich, Gespräche entstehen, Workshops laden zum Mitmachen ein. Die Vielfalt der Mosel zeigt sich in Farben, Formen und Begegnungen.

Kunst gibt Hoffnung, schafft Verbundenheit und eröffnet neue Perspektiven.
Genau das trägt die Initiative „Kunst am Fluss“ seit Jahren in die Region: Kunstschaffende öffnen ihre Räume oder finden inspirierende Ausstellungsorte dank der Zusammenarbeit mit Winzern, Gastgebern und Gemeinden. So entstehen jedes Jahr neue Kooperationen, Netzwerke und kreative Verbindungen, die überraschen.

Kunst am Fluss lädt ein, die Mosel neu zu entdecken: als Landschaft, die inspiriert – und als Region, in der Kunst Menschen zusammenbringt und somit zu einem Raum der Begegnung und zur Quelle der Inspiration wird.

Stellen sie ihre persönliche Erlebnistour zusammen: www.kunstamfluss.com

Kesten mit Feder und Pinsel im Rahmen von Kunst am Fluss

Kesten mit Feder und Pinsel im Rahmen von Kunst am Fluss

 

Sie finden hier einen digitalen Blätterkatalog zur Ausstellung „Kesten mit Feder & Pinsel“.  Transparenzhinweis: Der Blätterkatalog wird über den Drittanbieter „Heyzine“ angeboten. Um diesen ansehen zu können müssen Sie den Butten „Inhalt entsperren“ drücken.

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Weitere Informationen

Alternativ können Sie den digitalen Ausstellungskatalog „Kesten mit Feder & Pinsel“ über den kostenfreien goralkunst-Downloadservice herunterladen.

Titelbild des digitalen Katalogs zur Ausstellung "Kesten mit Feder & Pinsel"

Katalog Kesten mit Pinsel & Feder

Das digitale Katalog zur Ausstellung "Kesten mit Pinsel & Feder" von Gerd Kaspar (Wortbilder) und Andi Goral (Zeichnung und Malerei) im Rahmen von "Kunst am Fluss" 2026 entlang der Mosel von Winnichen bis Trier.  [Der Download des Katalogs ist kostenfrei.]
Katalog kostenfrei herunterladen

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Das Liegebild "Anthropozän – Wasserbankrott" von Andi Goral
Werk von Andi Goral zum Thema "Wasser" ausgestellt im KunstForum Eifel

4 Elemente: Wasser – „Anthropozän – Wasserbankrott“

Liegebild-Skulkptur „Anthropozän – Wasserbankrott“

Vom 10. Mai bis 4. Juli 2026 zu sehen im KunstForumEifel im Rahmen der Ausstellung „Wasser“.
97 Prozent des gesamten Wassers auf der Erde ist Salzwasser. Von den verbleibenden 3 Prozent Süsswasser sind nur 0,014 Prozent leicht erreichbar. Im Jahr 2019 erklärte das Weltwirtschaftsforum die Wasserknappheit und ihre Auswirkungen als die größte Gefahr des kommenden Jahrzehnts. Nachzulesen im „The Global Risks Report 2019“.  Im Januar sprechen die Vereinten Nationen im „Global Water Bankruptcy Report 2026“ von einem „Zeitalter des globalen Wasserbankrotts“. Der Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der Universität der Vereinten Nationen in Kanada, Kaveh Madani stellt fest, dass viele Regionen über ihre hydrologischen Verhältnisse lebten. Die Hälfte der Menschheit sind mindestens einen Monat im Jahr schwerer Wasserknappheit ausgesetzt und weltweit gingen die Gletscher seit 1970 um 30 Prozent zurück.
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Das Liegebild

Die Liegebild-Skulptur „Anthropozän – Wasserbankrott“ ist bunt und spielerisch angelegt. Besucherinnen und Besucher können sich darauf einschreiben. Das ist beabsichtigt. In der ersten Dimension führt uns die lockere Malweise die Sorglosigkeit im Umgang mit Wasser vor Augen. Wir wollen im Sommer baden, Trinkwasser ist immer ausreichend vorhanden und unsere Kühe stehen auf grünen Wiesen. Künstler:innen reinigen ihre Pinsel mit Farbresten, die Mikroplastik enthalten, im Waschbecken. Wenn die ersten Grundwasserschichten belastet sind, dann wird tiefer gebohrt.
In seiner zweiten Dimension zeigt die Liegebild-Skulptur die Auswirkungen des Rückgangs der Gletscher in den Alpen auf den Wasserhaushalt des Bodensees und des Rheins. Die Gletscher stabilisieren den Rheinpegel in den Sommermonaten durch den Zufluss ihres Schmelzwassers. Bereits in den Jahren 2018 und 2022 fiel der Rheinpegel dramatisch mit Auswirkungen für die Schifffahrt, die Ressource Trinkwasser etwa im Rheinland und die Tierwelt. Experten befürchten, dass diese Phasen länger und intensiver werden. Das Niedrigwasser 2018 und die Auswirkungen auf die Rheinschifffahrt führte in Gesamtdeutschland nach Berechnungen des IFW Kiel zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent.
Um eine Vorstellung zu erhalten, wie viel Trinkwasser die Menschheit benötigt, zieht die Liegebild-Skulptur den Vergleich zwischen Weltbevölkerung und der Empfehlung täglich rund 1,5 Liter Wasser zu sich zu nehmen. (Wobei dies mit Einschränkungen je nach Alter und Körpergewicht gilt.) Ausgehend von den 1,5 Litern würde die Wassermenge des Bodensees vier Tage ausreichen, um die Menschheit mit Trinkwasser zu versorgen.
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Die Ausstellung „Wasser“ im KunstForumEifel

Die Ausstellung wird vom 10. Mai bis 4. Juli 2026 im KunstForumEifel gezeigt. Rund 70 Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich an der Themenausstellung. Das KunstForumEifel wählte als Jahresthema 2026 die vier Elemente – Urstoffe. Nach der Ausstellung „Feuer“ folgt nun der zweite Teil „Wasser“.
Die Öffnungszeiten
Freitag, Samstag, Sonntag jeweils 13 bis 18 Uhr
Auch nach Vereinbarung (Telefon 02445.911250 E-.M. Hermanns)
Eintritt: 2 Euro
Dreiborner Straße 22
53937 Schleiden
Mehr Informationen im Netz: www.kunstforumeifel-gemuend.de
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Die Malerei "Anthropozän – Pyrozän" von Andi Goral aus dem Jahr 2026
Die Malerei "Anthropozän – Pyrozän" von Andi Goral aus dem Jahr 2026

4 Elemente: Feuer – „Anthropozän – Pyrozän“

Eine malerische Arbeit zum menschlichen Tun, Egoismus und Vergessen

Das schmale Hochformat mit dem Titel „Anthropozän – Pyrozän“ zeigt eine unwirkliche Landschaft. In den Himmel treiben Ruß, Asche und Rauchfahnen, so als brenne die darunterliegende Landschaft. Die im Bild dargestellte Landschaft brennt gar nicht mehr. Das Bild zeigt im unteren Drittel eine Landschaft nach einem Waldbrand. Die verkohlten Bäume sind angespitzte Bleistifte.

Thematischer Hintergrund
Der Mensch beeinflusst die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde, stellte Paul Crutzen fest. Der Niederländer und Nobelpreisträger prägte den Begriff des „Anthropozän“.

2000 schlugen Crutzen und Eugene F. Stoermer im „IGBP Newsletter 41“ die Verwendung dieses Begriffs für die aktuelle durch den Menschen geprägte geologische Epoche vor. Zu ihrem Ausgangspunkt schrieben sie: „Ein spezifischeres Datum für den Beginn des Anthropozäns festzulegen, erscheint uns irgendwie willkürlich, wir schlagen jedoch die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts vor, wenn wir uns auch im Klaren darüber sind, dass durchaus Alternativvorschläge gemacht werden könnten (manche mögen gar das gesamte Holozän einbeziehen). Wir wählen trotzdem dieses Datum, weil die globalen Effekte menschlicher Aktivitäten während der letzten beiden Jahrhunderte deutlich wahrnehmbar geworden sind. Während dieser Periode zeigen die Daten, die aus glazialen Eisbohrkernen gewonnen wurden, den Beginn einer Zunahme der atmosphärischen Konzentrationen mehrerer ‚Treibhausgase‘, insbesondere CO2 und CH4. Ein derartiges Anfangsdatum fällt auch zusammen mit der Einführung der Watt’schen Dampfmaschine im Jahre 1784.“

Am 12. Februar 2026 erklärte US-Präsident Donald Trump die sogenannte Gefährdungsfeststellung von 2009, laut der Treibhausgase eine Gefahr für die Gesundheit darstellen, für die USA als ungültig.

Der World Wildlife Fund (WWF) führt einen „Feuerkompass“ als unvollständige Chronik brennender Landschaften und fragt ob das „Anthropozän“ nicht besser „Pyrozän“ heißen müsse. Der WWF bilanziert: „Allein im Jahr 2023 verbrannten weltweit etwa 26 Millionen Hektar Wald– eine Fläche, die etwa der Größe Neuseelands entspricht. Rund 8,8 Milliarden Tonnen CO₂ wurden dadurch freigesetzt, was mehr als das Fünfzehnfachen der jährlichen Emissionen Deutschlands ist.“ Zum Feuerkompass des WWF: https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Wald/WWF-Feuerkompass-Ausser-Kontrolle.pdf

Quellen:
https://www.wwf.de/themen-projekte/waelder/waldbraende/waldbraende-weltweit
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_J._Crutzen

Das Bild – technische Daten
Format: 25 x 168 cm (b x h); Tiefe: 20 cm
Technik: Eitempera und Öl auf Holzfaserplatte. Bemalte und angespitzte Bleistifte, die aus dem Bild ragen.
Entstehungsjahr: Februar 2026

Ausstellung „Feuer!?“
Das Werk ist derzeit noch bis zum 2. Mai 2026 im KunstForumEifel in Schleiden in der Ausstellung „Feuer!?“ zu sehen.

Die Öffnungszeiten sind Freitag, Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr
https://kunstforumeifel-gemuend.de/

Eifelmalerei: Eine winterliche Landschaft vor Ort gemalt von Andi Goral
Eifelmalerei: Eine winterliche Landschaft vor Ort gemalt von Andi Goral

Landschaftsmalerei in der Eifel mit und ohne KI

Nein, es ist keine gute Idee und extrem langweilig. Landschaftsmalerei oder Eifelmalerei im Jahr 2026 geht nicht damit, dass ein billiger Prompt für die sogenannte Künstliche Intelligenz (KI) geschrieben oder eingesprochen wird. Wenn Sie es dennoch tun wollen, es ist kinderleicht. „Male mir ein Bild einer Landschaft, die typisch für die Eifel ist“ und schon sampelt die KI Fotos, stellt eine illusionistische und inszenierte Landschaft zusammen und legt einen Filter Ölmalerei darüber. In der Regel wird ein See dabei sein, da Seen in der Eifel Maare heißen und für die Landschaft berühmt sind. Vorab: Die KI verfolgt eine künstlerische Strategie, wie sie die romantisierenden Eifelmaler des 19. Jahrhunderts auch schon einsetzten. Die einen mit Pinsel und Öl, die KI mit Pixeln. Dabei wirken die Romantik-Eifelmaler als Influencer für die KI des 21. Jahrhunderts. Das ist wirklich verrückt. Read more