Das Werk Luft im Rahmen der Serie die 4 Elemente von Andi Goral zeigt einen Luftballon, der von einem Bleistift durchstochen ist

4 Elemente: Luft –„Die Luft ist raus“

Ein Luftballon. Ein Bleistift. Die Spitze des Bleistifts durchstößt die Hülle des Ballons. Ein Akt der gewalttätig ist. Der Luftballon ist seiner Funktion beraubt. Darunter der Schriftzug: Klima-Politik. Bewusst nicht zusammengeschrieben. Die Luft ist raus. Luft ist eines der vier Elemente. Nicht weil der Ballon nicht verknotet ist, sondern weil er bewusst zerstört wurde. Nicht mit einem Messer, einer Schere, sondern einem Bleistift. Symbolisch steht der Bleistift für Kreativität, Bildung oder Wissen. Die Luft ist raus, wider besseres Wissen.

Die Serie 4 Elemente von Andi Goral. Element hier: Luft. Das Bild zeigt einen von einem Bleistift durchstochenen weißen LuftballonEin erwachsener Mensch atmet am Tag rund 23.000 mal. Je nach Aktivität und Alter. Ein und aus, ein und aus. Jede und Jeder.

Neben Sauerstoff finden sich in der Luft, die wir einatmen Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid. Wir atmen neben dem Sauerstoff somit Luftschadstoffe ein. Von der Lunge gelangen sie in unseren Blutkreislauf und werden so in unseren gesamten Körper transportiert. Wir können davon krank werden. Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2, Demenz und Krebs können die Folge sein.

Das Umweltbundesamt stellte 2023 fest, dass alleine der Verkehr für 37 Prozent der Stickoxidemissionen verantwortlich ist. Der Grund: fossil angetriebene Verbrenner. Auch beim Einsatz von biogenen Kraftstoffen oder E-Fuels werden Schadstoffe und Feinstoffemissionen freigesetzt. Anders bei der Elektromobilität. Diese sorgt neben Null Treibhausgasemissionen für bessere Luft, denn die E-Autos stoßen keine Schadstoffe aus.

Anstatt auf moderne Techniken zu setzen, die das Klima schützen und die Luft reinhalten, wird die aktuelle Klima-Politik von Politikerinnen und Politiker, Lobbyistinnen und Lobbyisten mit billigsten Polemiken in Richtung fossile Energieträger verschoben. Viele Menschen glauben deren Worte und Strategien und lehnen erneuerbare Energie oder E-Mobilität kategorisch ab.

Das Bild „Die Luft ist raus“ hinterfragt symbolisch die Argumente der Petrolheads. Zerstören wir mit unserer Bildung und Wissen nicht Luftballons, sondern lassen wir sie fliegen in eine sauberere und gute Zukunft.

Der Ausschnitt zeigt das Bild "Aus den Augen" ein Werk von Andi Goral zu den 4 Elementen

4 Elemente: Erde – „Aus den Augen“

Erde ist Ressource. Das wissen Nomaden und Sesshafte. Nomaden ziehen weiter, wenn die Ressourcen erschöpft sind.

Das Werk zeigt eines der 4. Elemente: Erde. Es trägt den Titel: "Aus den Augen"Sesshafte bilden komplexe Strukturen und produzieren mit der Erde, auf der sie sich niederließen. Diese „Neolithische Revolution“ begann vor 12.000 Jahren. Heute in Zeiten des exponentiellen Wachstums hinterlassen beide Spuren. Die Grenzen des Wachstums sind erkannt und beiden bekannt. Lösungen liegen vor. Setzen Menschen sie um? Die Anführer der neuen Nomaden versprechen jetzt unendliche Ressourcen im Weltall und trommeln für ein Weiterziehen. Viele der Sesshaften pressen ihr Eigentum gierig aus. Beide, Nomaden und Sesshafte, hinterlassen ihre öligen Spuren in der Erde. Beide sehen und handeln nach dem Prinzip „Aus den Augen aus dem Sinn“.

Das Werk zeigt eines der 4. Elemente: Erde. Es trägt den Titel: "Aus den Augen". (Ausschnitt)Wir gehen aufrecht und schwärmen von unserer „Wonderful World“ mit blauem Himmel und roten Mohnblumen. Die Probleme unseres Handelns blenden wir vor so viel Schönheit aus. Die Malerei „Aus den Augen“ dreht diese Perspektive um 180 Grad und bringt die Erde auf Augenhöhe. Aber sie zeigt nicht einfach nur die auf den Bildträger aufgeklebte Erde aus der Eifel. In diese Eifelerde ist Alltagsmüll eingemalt: Ein rosafarbener Gummihandschuh, ein gebrauchtes Kondom, ein durchsichtiger Knotenbeutel, ein gelbes Zitronennetz, ein Coffee-to-go-Becher, eine graue Ein-Liter-Öldose sowie eine blaue Plastiktrinkflasche. Die abstrahiert gemalten Gegenstände werden in der Realität alle aus Erdöl hergestellt. Erdöl ist eine Ressource, die der Mensch der Erde entnimmt. In der vom Menschen vermüllten Erde wächst eine Karotte, die sinnbildhaft für unsere Lebensmittel steht und eine Mohnblume ragt ins weite Blau.

Ein dünner roter Faden wird von einem Nagel, der im Bildträger – einer alten Eichenbohle – befestigt ist, gespannt. Er hält nicht den Bildträger (an der Wand mit Haken zu befestigen), sondern steht symbolisch für das Wissen um die Fragilität unserer Lebensgrundlage Erde. Die Malerei beschreibt fiktiv den Ist-Zustand, die Zeichnungen verweisen auf bestehende Denkansätze.

Das Werk zeigt eines der 4. Elemente: Erde. Es trägt den Titel: "Aus den Augen"

Die Malerei „Aus den Augen“ wird von vier Zeichnungen begleitet, die assoziativ kontextualisieren.

Kesten mit Feder und Pinsel im Rahmen von Kunst am Fluss
Kesten mit Feder und Pinsel im Rahmen von Kunst am Fluss

Kesten

Kesten
mit Feder & Pinsel

Wortbilder | Malerei | Weine
Gerd Kaspar | Andi Goral | Steffen Erben
im Rahmen von „Kunst am Fluss“

4. + 5. Juli 2026

Ein Linoldruck der den Weinort Kesten an der Mosel zeigt.

Ein Linoldruck der den Weinort Kesten an der Mosel zeigt.

 

 

Linoldrucke digital kaufen

Im Rahmen der Ausstellung „Kesten mit Feder & Pinsel“ entstanden eine Reihe von Linoldrucken, die du hier erwerben kannst: www.kartenmeisterei.de

Die Künstler: Gerd Kaspar und Andi Goral

Schon als Kind verbrachte Gerd Kaspar seine Ferien am liebsten in Kesten – bei Onkel, Tante und den Vettern im Weingut Steffen am Eiermarkt und der großen Familie im Dorf. Eine enge Verbindung, die bis heute geblieben ist. Angeregt durch einen Atelierbesuch in der nahen Eifel bei Andi Goral, den er aus Köln kennt, wollte der gelernte Werbetexter herausfinden, ob es wohl möglich sei, Motive aus Kesten nicht nur mit Pinsel und Farbe, sondern auch mit Worten zu malen. Die Texte von Gerd Kaspar kalligraphierte Andi Goral auf Büttenpapier. Die Schriftkunst-Poesie begleiten Zeichnungen und Malerei von Goral, der sich intensiv zeichnerisch und malerisch mit dem Ort Kesten und der ihn begleitenden Landschaft auseinandersetzte.

Kunst am Fluss – 4.–5. Juli 2026
Die Mosel wird zur großen Galerie

Das sagen die Veranstalter: Am ersten Juliwochenende verwandelt sich die Mosel erneut in eine lebendige, offene Kunstgalerie. Über 100 Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Werke zwischen Winningen und Trier – in Ateliers, Gärten, Klöstern, Burgruinen, Weingütern und vielen weiteren besonderen Orten. Besucherinnen und Besucher erleben Kunst hautnah: Türen öffnen sich, Gespräche entstehen, Workshops laden zum Mitmachen ein. Die Vielfalt der Mosel zeigt sich in Farben, Formen und Begegnungen.

Kunst gibt Hoffnung, schafft Verbundenheit und eröffnet neue Perspektiven.
Genau das trägt die Initiative „Kunst am Fluss“ seit Jahren in die Region: Kunstschaffende öffnen ihre Räume oder finden inspirierende Ausstellungsorte dank der Zusammenarbeit mit Winzern, Gastgebern und Gemeinden. So entstehen jedes Jahr neue Kooperationen, Netzwerke und kreative Verbindungen, die überraschen.

Kunst am Fluss lädt ein, die Mosel neu zu entdecken: als Landschaft, die inspiriert – und als Region, in der Kunst Menschen zusammenbringt und somit zu einem Raum der Begegnung und zur Quelle der Inspiration wird.

Stellen sie ihre persönliche Erlebnistour zusammen: www.kunstamfluss.com

Kesten mit Feder und Pinsel im Rahmen von Kunst am Fluss

Kesten mit Feder und Pinsel im Rahmen von Kunst am Fluss

 

Sie finden hier einen digitalen Blätterkatalog zur Ausstellung „Kesten mit Feder & Pinsel“.  Transparenzhinweis: Der Blätterkatalog wird über den Drittanbieter „Heyzine“ angeboten. Um diesen ansehen zu können müssen Sie den Butten „Inhalt entsperren“ drücken.

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Weitere Informationen

Alternativ können Sie den digitalen Ausstellungskatalog „Kesten mit Feder & Pinsel“ über den kostenfreien goralkunst-Downloadservice herunterladen.

Titelbild des digitalen Katalogs zur Ausstellung "Kesten mit Feder & Pinsel"

Katalog Kesten mit Pinsel & Feder

Das digitale Katalog zur Ausstellung "Kesten mit Pinsel & Feder" von Gerd Kaspar (Wortbilder) und Andi Goral (Zeichnung und Malerei) im Rahmen von "Kunst am Fluss" 2026 entlang der Mosel von Winnichen bis Trier.  [Der Download des Katalogs ist kostenfrei.]
Katalog kostenfrei herunterladen

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Das Liegebild "Anthropozän – Wasserbankrott" von Andi Goral
Werk von Andi Goral zum Thema "Wasser" ausgestellt im KunstForum Eifel

4 Elemente: Wasser – „Anthropozän – Wasserbankrott“

Liegebild-Skulkptur „Anthropozän – Wasserbankrott“

Vom 10. Mai bis 4. Juli 2026 zu sehen im KunstForumEifel im Rahmen der Ausstellung „Wasser“.
97 Prozent des gesamten Wassers auf der Erde ist Salzwasser. Von den verbleibenden 3 Prozent Süsswasser sind nur 0,014 Prozent leicht erreichbar. Im Jahr 2019 erklärte das Weltwirtschaftsforum die Wasserknappheit und ihre Auswirkungen als die größte Gefahr des kommenden Jahrzehnts. Nachzulesen im „The Global Risks Report 2019“.  Im Januar sprechen die Vereinten Nationen im „Global Water Bankruptcy Report 2026“ von einem „Zeitalter des globalen Wasserbankrotts“. Der Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der Universität der Vereinten Nationen in Kanada, Kaveh Madani stellt fest, dass viele Regionen über ihre hydrologischen Verhältnisse lebten. Die Hälfte der Menschheit sind mindestens einen Monat im Jahr schwerer Wasserknappheit ausgesetzt und weltweit gingen die Gletscher seit 1970 um 30 Prozent zurück.
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Das Liegebild

Die Liegebild-Skulptur „Anthropozän – Wasserbankrott“ ist bunt und spielerisch angelegt. Besucherinnen und Besucher können sich darauf einschreiben. Das ist beabsichtigt. In der ersten Dimension führt uns die lockere Malweise die Sorglosigkeit im Umgang mit Wasser vor Augen. Wir wollen im Sommer baden, Trinkwasser ist immer ausreichend vorhanden und unsere Kühe stehen auf grünen Wiesen. Künstler:innen reinigen ihre Pinsel mit Farbresten, die Mikroplastik enthalten, im Waschbecken. Wenn die ersten Grundwasserschichten belastet sind, dann wird tiefer gebohrt.
In seiner zweiten Dimension zeigt die Liegebild-Skulptur die Auswirkungen des Rückgangs der Gletscher in den Alpen auf den Wasserhaushalt des Bodensees und des Rheins. Die Gletscher stabilisieren den Rheinpegel in den Sommermonaten durch den Zufluss ihres Schmelzwassers. Bereits in den Jahren 2018 und 2022 fiel der Rheinpegel dramatisch mit Auswirkungen für die Schifffahrt, die Ressource Trinkwasser etwa im Rheinland und die Tierwelt. Experten befürchten, dass diese Phasen länger und intensiver werden. Das Niedrigwasser 2018 und die Auswirkungen auf die Rheinschifffahrt führte in Gesamtdeutschland nach Berechnungen des IFW Kiel zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent.
Um eine Vorstellung zu erhalten, wie viel Trinkwasser die Menschheit benötigt, zieht die Liegebild-Skulptur den Vergleich zwischen Weltbevölkerung und der Empfehlung täglich rund 1,5 Liter Wasser zu sich zu nehmen. (Wobei dies mit Einschränkungen je nach Alter und Körpergewicht gilt.) Ausgehend von den 1,5 Litern würde die Wassermenge des Bodensees vier Tage ausreichen, um die Menschheit mit Trinkwasser zu versorgen.
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Die Ausstellung „Wasser“ im KunstForumEifel

Die Ausstellung wird vom 10. Mai bis 4. Juli 2026 im KunstForumEifel gezeigt. Rund 70 Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich an der Themenausstellung. Das KunstForumEifel wählte als Jahresthema 2026 die vier Elemente – Urstoffe. Nach der Ausstellung „Feuer“ folgt nun der zweite Teil „Wasser“.
Die Öffnungszeiten
Freitag, Samstag, Sonntag jeweils 13 bis 18 Uhr
Auch nach Vereinbarung (Telefon 02445.911250 E-.M. Hermanns)
Eintritt: 2 Euro
Dreiborner Straße 22
53937 Schleiden
Mehr Informationen im Netz: www.kunstforumeifel-gemuend.de
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Die Malerei "Anthropozän – Pyrozän" von Andi Goral aus dem Jahr 2026
Die Malerei "Anthropozän – Pyrozän" von Andi Goral aus dem Jahr 2026

4 Elemente: Feuer – „Anthropozän – Pyrozän“

Eine malerische Arbeit zum menschlichen Tun, Egoismus und Vergessen

Das schmale Hochformat mit dem Titel „Anthropozän – Pyrozän“ zeigt eine unwirkliche Landschaft. In den Himmel treiben Ruß, Asche und Rauchfahnen, so als brenne die darunterliegende Landschaft. Die im Bild dargestellte Landschaft brennt gar nicht mehr. Das Bild zeigt im unteren Drittel eine Landschaft nach einem Waldbrand. Die verkohlten Bäume sind angespitzte Bleistifte.

Thematischer Hintergrund
Der Mensch beeinflusst die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde, stellte Paul Crutzen fest. Der Niederländer und Nobelpreisträger prägte den Begriff des „Anthropozän“.

2000 schlugen Crutzen und Eugene F. Stoermer im „IGBP Newsletter 41“ die Verwendung dieses Begriffs für die aktuelle durch den Menschen geprägte geologische Epoche vor. Zu ihrem Ausgangspunkt schrieben sie: „Ein spezifischeres Datum für den Beginn des Anthropozäns festzulegen, erscheint uns irgendwie willkürlich, wir schlagen jedoch die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts vor, wenn wir uns auch im Klaren darüber sind, dass durchaus Alternativvorschläge gemacht werden könnten (manche mögen gar das gesamte Holozän einbeziehen). Wir wählen trotzdem dieses Datum, weil die globalen Effekte menschlicher Aktivitäten während der letzten beiden Jahrhunderte deutlich wahrnehmbar geworden sind. Während dieser Periode zeigen die Daten, die aus glazialen Eisbohrkernen gewonnen wurden, den Beginn einer Zunahme der atmosphärischen Konzentrationen mehrerer ‚Treibhausgase‘, insbesondere CO2 und CH4. Ein derartiges Anfangsdatum fällt auch zusammen mit der Einführung der Watt’schen Dampfmaschine im Jahre 1784.“

Am 12. Februar 2026 erklärte US-Präsident Donald Trump die sogenannte Gefährdungsfeststellung von 2009, laut der Treibhausgase eine Gefahr für die Gesundheit darstellen, für die USA als ungültig.

Der World Wildlife Fund (WWF) führt einen „Feuerkompass“ als unvollständige Chronik brennender Landschaften und fragt ob das „Anthropozän“ nicht besser „Pyrozän“ heißen müsse. Der WWF bilanziert: „Allein im Jahr 2023 verbrannten weltweit etwa 26 Millionen Hektar Wald– eine Fläche, die etwa der Größe Neuseelands entspricht. Rund 8,8 Milliarden Tonnen CO₂ wurden dadurch freigesetzt, was mehr als das Fünfzehnfachen der jährlichen Emissionen Deutschlands ist.“ Zum Feuerkompass des WWF: https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Wald/WWF-Feuerkompass-Ausser-Kontrolle.pdf

Quellen:
https://www.wwf.de/themen-projekte/waelder/waldbraende/waldbraende-weltweit
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_J._Crutzen

Das Bild – technische Daten
Format: 25 x 168 cm (b x h); Tiefe: 20 cm
Technik: Eitempera und Öl auf Holzfaserplatte. Bemalte und angespitzte Bleistifte, die aus dem Bild ragen.
Entstehungsjahr: Februar 2026

Ausstellung „Feuer!?“
Das Werk ist derzeit noch bis zum 2. Mai 2026 im KunstForumEifel in Schleiden in der Ausstellung „Feuer!?“ zu sehen.

Die Öffnungszeiten sind Freitag, Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr
https://kunstforumeifel-gemuend.de/

Eifelmalerei: Eine winterliche Landschaft vor Ort gemalt von Andi Goral
Eifelmalerei: Eine winterliche Landschaft vor Ort gemalt von Andi Goral

Landschaftsmalerei in der Eifel mit und ohne KI

Nein, es ist keine gute Idee und extrem langweilig. Landschaftsmalerei oder Eifelmalerei im Jahr 2026 geht nicht damit, dass ein billiger Prompt für die sogenannte Künstliche Intelligenz (KI) geschrieben oder eingesprochen wird. Wenn Sie es dennoch tun wollen, es ist kinderleicht. „Male mir ein Bild einer Landschaft, die typisch für die Eifel ist“ und schon sampelt die KI Fotos, stellt eine illusionistische und inszenierte Landschaft zusammen und legt einen Filter Ölmalerei darüber. In der Regel wird ein See dabei sein, da Seen in der Eifel Maare heißen und für die Landschaft berühmt sind. Vorab: Die KI verfolgt eine künstlerische Strategie, wie sie die romantisierenden Eifelmaler des 19. Jahrhunderts auch schon einsetzten. Die einen mit Pinsel und Öl, die KI mit Pixeln. Dabei wirken die Romantik-Eifelmaler als Influencer für die KI des 21. Jahrhunderts. Das ist wirklich verrückt. Read more

Blick auf die Ölbilder, die bei der Ateliereröffnung von goralkunst am 21. September 2025 gezeigt wurden
Blick auf die Ölbilder, die bei der Ateliereröffnung von goralkunst am 21. September 2025 gezeigt wurden

„ausgepackt“ – Goral zeichnet und malt präzise

Von Suzanne Wood

Weit mehr als 100 Kunstinteressierte machten sich auf den Weg nach Neuheilenbach und folgten der Einladung „ausgepackt – Ein Sonntag mit Kunst von Andi Goral“. Menschen von vor Ort, aus der Region und aus ganz Europa reisten in die Eifel: München, Wien, London oder Manchester. Sie erlebten eine Reise durch mehr als 30 Jahre Zeichnung, Malerei und Kalligrafie. Read more